Aktuelles

 

17/11/2012

Tarangire und Kilimanjaro National Parks gewinnen Auszeichnungen der Leistungserbringung excellence

Zertifikate TripAdvisor (PDF)

12/10/2012

SIE WISSEN, WAS SIE VON NICHT ZU BESUCH MANYARA-SEE verpassen?

Afrikanischer Wildhund

"Laut IUCN Roten Liste Afrikanische Wildhunde sind die meisten vom Aussterben bedrohten Raubtiere. Kürzlich wurde eine Packung mit 5 Hunden genommen haben Wohnsitz auf dem südlichen Teil des Lake Manyara National Park".

Sehen Sie die Bilder unten.

African Wild Dogs in Lake Manyara National Park

African Wild Dogs in Lake Manyara National Park

African Wild Dogs in lake Manyara National Park

African Wild Dogs in Lake Manyara National Park

Klippspringer

In Manyara-SEE nationalpark, ist es üblich, Löwen auf Bäume zu sehen. Doch vor kurzem einige Klippspringer in Bäume klettern im Park absolviert. Wo sonst kann man vor Ort ein Paar Klippspringer auf einem Baum? Aus diesem Roman und doch sehr seltene Erfahrung, um Lake Manyara National Park, wo Löwen und Klippspringer Bäume klettern Komm!

Klispringers climbing tree

PRESSEMITTEILUNG: Touristen strömen in die Serengeti, um die Rückkehr des “größten Naturschauspiels der Welt” zu bezeugen

17. September 2012

Hunderttausende Touristen strömen derzeit in den Serengeti Nationalpark, um die Rückkehr der Gnus aus dem Nachbarland zu beobachten, wo sie ihren Urlaub verbrachten – ein Spektakel, das als das größte Naturschauspiel der Welt bezeichnet wird.

Dieses Jahr haben die Tanzania National Parks (TANAPA) eine spezielle Veranstaltung zur Heimkehr der legendären Gnuwanderung abgehalten, eines Spektakels, das rund zwei Millionen Huftiere umfasst, darunter etwa 1,5 Millionen Gnus, die vermutlich weniger als einen Monat im Nachbarland verbracht haben. Bald werden alle zurück zu Hause in der Serengeti sein, wo sie den Großteil des Jahres verbringen, bevor sie erneut zu ihrem Kurzurlaub den Fluss nach Masai Mara überqueren.

Frühe Regenfälle in der Serengeti haben die Gnus bewogen, ihren Urlaub in Masai Mara abzukürzen, da es nunmehr zu Hause reichlich Gras zum Fressen gibt.

Am Mara konnte man beobachten, wie die Streifengnuwanderung, an der auch Zebras und Gazellen teilnehmen, beim Überqueren des breiten und tiefen Flusses auf dem Rückweg in die Serengeti aus Masai Mara im Nachbarland riesigen Krokodilen entkam.

Normalerweise erstreckt sich das größte Naturschauspiel der Welt über mehr als 1.000 Kilometer und findet jährlich in einem Zyklus über 12 Monate statt, bei dem die Huftiere zehn Monate in Tansania (Serengeti – Ngorongoro-Ökosystem) und zwei Monate in Kenias Maasai Mara verbringen.

Pascal Shelutete
PUBLIC RELATIONS MANAGER
TANZANIA NATIONAL PARKS

 

 

ÄNDERUNGEN DER PARKGEBÜHREN

Parkgebührenänderungen von 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2015 (PDF Datei)

 

 

Weitere Fluggesellschaften nehmen den Flughafen Kilimanjaro ins Visier

Transportminister Dr. Harisson Mwakyembe beim Aussteigen aus dem Airbus A320 von Qatar Airways nach dem Start der Route Doha – Kilimanjaro am Kilimanjaro International Airport.

Transportminister Dr. Harisson Mwakyembe beim Aussteigen aus dem Airbus A320 von Qatar Airways nach dem Start der Route Doha – Kilimanjaro am Kilimanjaro International Airport.

Laut Khamis Kagasheki, Minister für natürliche Ressourcen und Tourismus, planen nach dem Sanierungs- und Wartungsprojekt des Kilimanjaro International Airport (KIA) neben der Fluggesellschaft Qatar, die gestern ihren Jungfernflug zu dem neuen Ziel absolvierte, zwei weitere internationale Airlines – Turkish Airlines und Emirates Air – Direktflüge zum Flughafen Kilimanjaro.

Das Wartungsprojekt untersteht der Leitung der Kilimanjaro Airport Development Company (Kadco), des Betreiberunternehmens des KIA, das bereits ein Angebot in Höhe von US$ 30 Millionen von der niederländischen Firma Orion Grand Facility angenommen hat, den Flughafen in ein vollwertiges Touristenportal umzubauen. Bei einer Ansprache während des gestrigen Jungfernflugs der Qatar Airways von Doha nach Kilimanjaro sagte Kagasheki, der KIA würde demnächst auch Verbindungen in den Rest der Welt erhalten, was dazu beitragen wird, den Zustrom von Touristen ins Land zu fördern und die Einnahmen des Landes zu steigern.

“Wir verfügen über einzigartige Fremdenverkehrsziele, die weitere Touristen ins Land locken können. Es sind gute Neuigkeiten, dass renommierte Fluggesellschaften direkt ins Land fliegen, was uns zu einer Verbindung zum Rest der Welt verhilft”, sagte er.

Schon zuvor meinte Transportminister Dr. Harrison Mwakyembe im Zuge der Veranstaltung, die Entscheidung der Fluggesellschaft, die Route Doha – Kilimanjaro in den Flugplan aufzunehmen, sei von großer Bedeutung für die Wirtschaft des Landes.
Kadco-Vorstandsvorsitzender und Botschafter Hassan Gumbo Kibelloh sagte, das Unternehmen werde erstklassige Abwicklungsleistungen bieten.

“Unsere Vision besteht nicht nur darin, den KIA zu einem wettbewerbsfähigen Flughafen zu machen, sondern auch darin, uns für die Erhaltung der Umwelt zu engagieren”, sagte er. Marwan Koleilat, Chief Commercial Officer von Qatar Airways, fügte bei der Gelegenheit hinzu, dass der Start der Route Doha – Kilimanjaro ein Versprechen für erstklassigen Service darstelle und dass Kilimanjaro nunmehr Verbindungen zu verschiedensten Zielen im ganzen Land erhalte. Qatar Airways schließt sich damit anderen bedeutenden Fluggesellschaften wie KLM, Edelweiss Air, Condor Air und Ethiopian Airlines an, die den im nördlichen Landesteil gelegenen internationalen Flughafen anfliegen.

 

PRESSEMITTEILUNG

Es wird Bezug auf die Daily Nation vom 23. Juli 2012 genommen, die in Kenia mit der Schlagzeile “Brandstiftung bringt Gnuwanderung zum Erliegen” veröffentlicht wurde. Es wurde veröffentlicht, die Wanderung nach Kenia werde durch ein Feuer boykottiert, das von Gemeinden im nördlichen Teil des Serengeti Wildreservats (es handelt sich um einen Nationalpark , kein Wildreservat) gelegt wurde. Die Verwaltung der Tanzania National Parks (TANAPA) bestreitet hiermit die öffentlichen Anschuldigungen unter Anführung der folgenden Fakten:

Jahreskalender der Wanderung

In der Regel legen Gnus und Zebras im Verlauf ihrer Wanderung das Jahr hindurch über 1.000 Kilometer zurück. Diese Wandertiere verbringen sehr wenig Zeit in Masai Mara, nur knapp zwei Monate eines Jahres. Die restlichen zehn Monate verbringen die Gnus im Serengeti Nationalpark, wie der nachstehende, wissenschaftlich erwiesene Migrationskalender belegt. Diese Tiere sind zu zahlreich (1,5 Millionen) und können daher nicht in einem Gebiet bleiben. Sie wandern auf der Suche nach neuen Weideflächen und Männchen, um Inzucht zu vermeiden.

Wie der Jahreskalender der Wanderung zeigt, lässt sich sagen, dass noch nicht die Zeit für die Hauptwanderung in Masai Mara ist, die richtige Zeit dafür ist von September bis Oktober. Die Hauptwanderung ist derzeit noch vom westlichen in den nördlichen Teil der Serengeti unterwegs.

Frühbrand

Was hätte veröffentlicht werden sollen, ist etwas, das wissenschaftlich als Frühbrand bezeichnet wird. Der allgemeine Verwaltungsplan des Serengeti Nationalparks umfasst einen Feuermanagementplan, der die Praktik von Frühbränden vorsieht. Dabei handelt es sich um Feuer, die frühzeitig gelegt werden, während das Gras noch grün ist, und die als ‘Frühbrände’ bezeichnet werden. Diese Brände werden aus mehreren Gründen gelegt, darunter das Verringern des Aufkommens zerstörerischer Insekten wie der Tsetsefliege oder das Verringern von Vermüllung, die während der Trockenzeit Brände beschleunigen kann. Außerdem fördern Frühbrände neues Futter für Tiere, da manche Samen nur nach einem Brand keimen können. Auch neues Gras keimt, wenn altes Gras verbrannt wurde. Dementsprechend wurden Frühbrände in einigen Teilen der nördlichen Zone begonnen, und zwar in Wogakuria in Richtung der Nyamalumbwa-Ebenen. Diese Gebiete wurden aufgrund der hohen Dichte von Tsetsefliegen und starker Vermüllung ausgewählt. Dieses Unterfangen wird jedes Jahr durchgeführt und hat das Phänomen der Wanderung noch nie beeinträchtigt.

Zusammenfassend möchten die Tanzania National Parks der Öffentlichkeit mitteilen, dass die Gnuwanderung nicht, wie behauptet, beeinträchtigt wurde, und dass die Zeit für die Ankunft der Wanderung in Masai Mara laut Kalender der Wanderung im September oder Oktober ist. Was im nördlichen Teil des Serengeti Nationalparks aufgetreten ist, war ein Frühbrand, der sich auf ein Gebiet von nicht mehr als 0,5 Quadratkilometer erstreckt und in Wirklichkeit keinerlei Auswirkungen auf die Wanderungsmuster von Wildtieren hat. Dies wird seit Jahren ohne Beeinträchtigung der Wanderung praktiziert, was unseren Nachbarn im anderen Teil der Serengeti, die ebenfalls Naturschützer sind, unserer Ansicht nach zweifellos bekannt ist.

Pascal Shelutete

Public Relations Manager
TANZANIA NATIONAL PARKS
P.O.BOX 3134
ARUSHA

 

DIE TANSANIA NATIONALPARKS PRÜFEN IHRE RICHTLINIEN, INVESTITIONSVERFAHREN UND KUNDENDIENSTSATZUNG

Das erweiterte TANAPA-Management auf einem Gruppenbild nach dem Abschluss einer zweitägigen Besprechung am Manyara-See

Das erweiterte TANAPA-Management auf einem Gruppenbild nach dem Abschluss einer zweitägigen Besprechung am Manyara-See

Die Verwaltung der Tansania Nationalparks (TANAPA) traf sich unlängst zwei Tage lang im Lake-Manyara-Nationalpark, um die Richtlinien der Organisation sowie ihre Entwicklungs-, Maßnahmen- und Pachtverfahren (DALP) und Kundendienstsatzung einer Überprüfung zu unterziehen. Bei dem Treffen unter Vorsitz des amtierenden Direktors für

Planung, Entwicklungsprojekte und Tourismusdienste, Dr. Ezekiel Dembe, sollte es TANAPA ermöglicht werden, auf verschiedene Veränderungen zu reagieren, die sich im Verlauf der fünfzig Jahre ihres Bestehens vollzogen haben.
“TANAPA wurde vor über fünfzig Jahren gegründet, und seither wurden im Land zahlreiche Richtlinien eingeführt. Wir müssen daher unsere eigenen Richtlinien dementsprechend anpassen, um unnötige Konfliktsituationen zu vermeiden”, so Dr. Dembe bei der Eröffnung der Konferenz.

Bei der Zusammenkunft, an der alle Direktoren, Manager und leitenden Parkaufseher teilnahmen, fand auch eine umfassende Diskussion über die Verbesserung des DALP-Dokuments der Organisation statt, da für TANAPA die Notwendigkeit besteht, von Investitionen in die Parks zu profitieren. Die Satzung wird TANAPA dabei helfen, ihre Leistungen für alle Kunden sowie für das Personal zu optimieren.

 

 

TANSANIA ERHÄLT DREI SCHWARZE NASHÖRNER AUS GROSSBRITANNIEN

Der Minister für natürliche Ressourcen und Tourismus-Botschafter Khamis Kagasheki (Vierter von links in der vordersten Reihe) beim Händeschütteln mit der britischen Hochkommissarin Dianne Corner kurz nach der Übergabe von drei Nashörnern aus Großbritannien an den Mkomazi Nationalpark (Foto von Pascal Shelutete)

Der Minister für natürliche Ressourcen und Tourismus-Botschafter Khamis Kagasheki (Vierter von links in der vordersten Reihe) beim Händeschütteln mit der britischen Hochkommissarin Dianne Corner kurz nach der Übergabe von drei Nashörnern aus Großbritannien an den Mkomazi Nationalpark (Foto von Pascal Shelutete)

Die Tansania Nationalparks haben drei schwarze Nashörner aus Großbritannien erhalten. Die Nashörner wurden am Wochenende dem Minister für natürliche Ressourcen und Tourismus-Botschafter Khamis Kagasheki von der britischen Hochkommissarin Diane Corner im Mkomazi Nationalpark übergeben.

Bei der Übergabezeremonie sagte Diane Corner, dass ihr Land und Tansania sehr ähnliche Ziele zum Schutz der verbleibenden Nashornpopulation verfolgen.

Die Nashörner wurden seitens der Stifter – Damian Aspinall und Amos George von der Aspinall Foundation sowie der Port Lympne Wild Animal Park – am Samstag von Großbritannien aus mit einer großräumigen Maschine des Typs DHL 757 nach Tansania überführt, wo sie am Sonntag um 7:20 Uhr morgens am Flughafen von Kilimandscharo landeten.
Der streng bewachte Landtransport der Nashörner traf um 14:30 Uhr im Mkomazi Nationalpark ein, wo Frau Corner die Wildtiere an Botschafter Kagasheki übergab, bevor sie in ihr Nashornschutzgehege im Mkomazi Nationalpark gebracht wurden.

Bei der Übergabe lobte Frau Corner Tony Fitzjohn vom George Adamson Wildlife Preservation Trust sowie sein talentiertes und engagiertes tansanisches Team für den Aufbau, die Versorgung und die Verwaltung des Mkomazi Nashornreservats, das so professionell geführt wird, dass die gestifteten Nashörner bedenkenlos übernommen werden können, um sie zu schützen, zu züchten und so den Fortbestand dieser überaus kostbaren Spezies zu sichern.
Botschafter Kagasheki teilte der Gesandten mit, dass die Geschichte der Population schwarzer Nashörner in Tansania und allgemein in Afrika bislang bedauerlich verlaufen ist. Noch in den 1960er Jahren schätzte man den Bestand in Afrika auf 70.000 schwarze Nashörner, wovon 10.000 Tiere auf Tansania entfielen, was der höchsten Konzentration schwarzer Nashörner in Afrika entsprach.

1984, so der Minister weiter, war die Schätzung des Nashornbestands in Tansania gegenüber den 10.000 Tieren aus den 1960ern um 70 % auf etwa 3.000 geschrumpft. Es sollte noch schlimmer kommen, wie Botschafter Kagasheki erläuterte: 1990 hatte sich die Zahl der schwarzen Nashörner in Tansania um über 97 % auf weniger als 100 Tiere verringert, eine wahrhaft tragische Geschichte, wie er meinte.

“Der drastische Rückgang des Nashornbestands und das Ausmaß der Wilderei im ganzen Land stellen nach wie vor eine harte Herausforderung für unsere Bemühungen zur Bekämpfung der Wilderei dar”, sagte er. Botschafter Kagasheki rief die landesweiten Gemeinden rings um alle Nationalparks dazu auf, die Wildhüter im Land nach Kräften zu unterstützen, um zu gewährleisten, dass schwarze Nashörner und andere gefährdete Wildtiere nicht von der Erde verschwinden, da sonst künftige Generationen zurecht die Integrität und den Anstand unserer Zeit infrage stellen würden.

Zuvor teilte der Generaldirektor der Tansania Nationalparks, Allan Kijazi, dem Publikum mit, dass schwarze Nashörner in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) aus dem Jahr 1996 als ‘stark gefährdet’ eingestuft wurden und im Anhang 1 des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen gelistet sind.

Er sagte auch, dass in Mkomazi, dessen Status am 14. März 2008 in den eines Nationalparks aufgewertet wurde, früher eine große Population schwarzer Nashörner lebte, bis der Bestand in den 1980ern regelrecht ausgelöscht wurde. Er fügte hinzu, dass im Jahr 1968 noch 150 bis 250 östliche schwarze Nashörner untergebracht waren, geschätzt wurden damals neun schwarze Nashörner pro Quadratkilometer. In den 1980ern war der Bestand der Tiere auf unter zwanzig zurückgegangen.

 

 

Kampagne für Sauberkeitsbewusstsein im Kilimandscharo Nationalpark

Die Tansania Nationalparks haben ein Programm für Sauberkeitsbewusstsein am Kilimandscharo lanciert, das von 25. Mai bis 4. Juni 2012 lief. Der Zweck der Kampagne bestand darin, Einheimische, die rund um den Kilimandscharo leben, bei der Säuberung des Bergs vor dem Anbruch der neuen Tourismussaison im Juni mit einzubeziehen.

Darüber hinaus sollte die Kampagne Aufklärungsarbeit unter der örtlichen Bevölkerung leisten, insbesondere in Bezug auf das sogenannte “Trash In Trash Out”-System zur Sauberhaltung des Bergs, kurz “TITO”, um es erfolgreicher zu gestalten.

Die Kampagne umfasste Reinheit auf allen sechs Routen, worunter Marangu; Machame; Umbwe; Rongai; Mweka und Londorosi fallen. Die örtliche Bevölkerung nahm engagiert an der Kampagne teil, unterstützte diese nach Kräften und gelobte, dies auch in Zukunft zu tun, da aus der Kampagne ab sofort eine jährliche Veranstaltung werden soll.

 


PROJEKT ZUR STÄRKUNG DES NETZWERKS VON SCHUTZGEBIETEN IN SÜD-TANSANIA (SPANEST)

Die Tansania Nationalparks (TANAPA) und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) haben unlängst ein Projekt mit der Bezeichnung “Stärkung des Netzwerks von Schutzgebieten in Süd-Tansania” (SPANEST) gestartet.

Das SPANEST-Projekt soll dazu beitragen, Hürden zur Schaffung eines landschaftlichen Ansatzes der Verwaltung der Biodiversität zu überwinden. Das Projekt zielt darauf ab, die Effektivität der Nationalparks beim Schutz der Biodiversität zu steigern und die ökologische, soziale und finanzielle Nachhaltigkeit des Systems zu gewährleisten.

Das Hauptaugenmerk des Projekts richtet sich auf den Südgürtel der Nationalparks von Tansania, was die Tatsache widerspiegelt, dass die Verwaltung der Parks in dieser Region mit wenigen Ausnahmen nach wie vor nicht optimal ist, wenn man das gewünschte Niveau der Regierung und die geringen Besucherzahlen aus dem Tourismusbereich als Maßstab heranzieht. Als langfristige Lösung soll das Projekt die Verwaltungseffektivität dieser Schutzgebiete steigern, den von Menschen verursachten Druck auf die Stätten verringern und den Status der Biodiversität in ihnen sichern. Das Projekt wurde entwickelt, um verwaltungstechnische Hürden der Schutzgebiete zu beseitigen, nämlich (a) die mangelnde Verbindung zwischen isolierten Schutzgebieten, um den Tieren mehr Bewegungsmöglichkeiten zu bieten und eine Pufferzone gegen die Auswirkungen von Klimaveränderungen zu schaffen, und (b) den Mangel an administrativen Kapazitäten und Finanzplanung, um Menschen in das Gebiet zu locken und verschiedene Bedrohungen für das Gebiet abzuwenden.

Die Überlegung hinter dem Projekt, das sich auf zwei miteinander verbundene, über sieben Distrikte erstreckende geografische Zonen konzentriert, nämlich den Großraum Ruaha (37.000 km²) und den Großraum Kitulo-Kipengere (2.150 km²), ist ein Naturschutzansatz auf Landschaftsebene, der über die Grenzen von Schutzgebieten in ihren verschiedenen Formen oder kommunalen Grenzen hinausgeht, indem Landschaften als ökologische Gesamtblöcke betrachtet werden. Die Landschaften wurden dabei nach den folgenden Kriterien ausgewählt: (1) Bedeutung der Biodiversität; (2) Verwaltungsbedarf; (3) Verwaltungschancen; und (4) Regierungspriorität — beide Gebiete gehören zum wirtschaftlich wichtigen Rufiji-Einzugsgebiet.

 


ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG

Die Tansania Nationalparks (TANAPA) teilen der Öffentlichkeit mit, dass per 1. August 2011 die Eintrittsgebühren für alle 15 Nationalparks gemäß fixen, für jede Unterkunftseinrichtung festgelegten Tarifen zu bezahlen sind.

Die Öffentlichkeit wird daher ersucht, Folgendes zu beachten:

(i)       Kinder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren bezahlen eine festgelegte Eintrittsgebühr von USD 10 pro Person und Nacht.
(ii)     Die festgelegten Tarife der Eintrittsgebühren werden an den Eingangstoren aller 15 Nationalparks angezeigt.
(iii)   Die Gebühren sind wie andere Gebühren der Parks, z. B. Camping- und Führergebühren, an den Eingangstoren zu bezahlen. Die Verrechnung erfolgt aufgrund der angegebenen, festgelegten Tarife pro Person und Nacht mal der Anzahl der Aufenthaltstage.
(iv)   Reiseveranstalter, Touristen und Besucher treffen eigene Arrangements bezüglich der Verrechnung mit Hotels, Unterkünften und Zeltlagern.

Die Nationalparks von Tansania erwarten eine gute Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit bei der Umsetzung dieser Initiative zur Förderung des Naturschutzes des Landes.

Naturschutz für adäquate Entwicklung.
Generaldirektor
Tansania Nationalparks
Postfach 3134
Arusha
Telefon: + 255-27 250 4082
Fax: +255 – 27 250 8216
E-Mail: dg@tanzaniaparks.com

 

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